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Cospudener See - Tauchen, Segeln, SurfenWie die Zeit vergeht: Die Costa Cospuda feiert ihren ersten runden Geburtstag. Das frühere Braunkohlerevier wurde anlässlich der EXPO 2000 seiner Bestimmung übergeben und statuiert nachhaltig ein Exempel für gelungenes, effektives Rekultivieren. Anscheinend heilt Wasser Wunden: Von der einstigen zerklüfteten Mondlandschaft ist heute nichts mehr zu sehen. Dieses erstaunliche Comeback des verwundeten Landstrichs gelang nur durch eine Vision. Von häßlichen Entlein zum stolzen Schwan Wer einmal am Rande solch eines gigantischen Erdloches steht und in die Tiefe blickt, kann die Eingriffe von Mensch und Technik erst realisieren. Monumentale Schaufelradbagger fressen sich ins Erdreich, überdimensionale Förderbänder und ein gewaltiger Fuhrpark transportieren die Kohle in die Zivilisation. Welch surreale Welt! Wer jetzt den Landschaftspark Cospuden besucht, trifft auf eine individuelle, aber in sich harmonische Gegend. Nach dem Tagebau-Aus 1992 erwarben Leipzig und Markkleeberg große Teile des Geländes für den künftigen See und seine Ufer. Bereits 1993 wurde mit dem Fluten begonnen. Wasserlieferanten waren die Tagebaue Zwenkau, Profen und Schleenhain. Innerhalb von sieben Jahren entstand ein 436 Hektar großes Gewässer mit bester Wasserqualität. Davon profitiert die Bevölkerung des gesamten Großraumes Leipzig. Wellness und Badevergnügen Der Cospudener See und sein Umland faszinieren durch Geschichte und Vielfalt. Immer wieder zieht es Neugierige vor Ort, die sich das Modellprojekt für "Landschaftsnutzung - Landschaftspflege: Vom Kontrast zum Konsens" ansehen und entdecken wollen. Parkanlagen nach britischer Manier sucht man vergebens. Man findet den längstens Strand Sachsens mit 200.000 qm Sand, elf Kilometer Ufer zum Joggen oder Picknicken oder den Zöbigker Hafen. An heißen Sommertagen zieht es mitunter 10.000 Besucher zur "größten Badewanne" Leipzigs - was beweist, wie groß das Areal eigentlich ist. Echtes Sommerfeeling versprechen Beachvolleyball, Drachenbootrennen, Freiluftkino oder Open-Air-Konzerte.
Geheimtipp Nr. 1: Zwischen dem Hafen Zöbigker und dem Aussichtsturm verkehrt eine Fahrradrikscha. Den Panoramablick von der "Bistumshöhe" eröffnet ganz neue Sichtweisen. Freizeitspaß und Wassersport Attraktiv ist der Cospudener See von allen Seiten. Daher das Potpourri von Angeboten nach Himmelsrichtungen: Norden: Ankommen und Staunen. Historisches Basiswissen (Bergbaugeschichte im Südraum Leipzig) vermittelt eine Ausstellung im Eingangsgebäude. Standort für Fahrradausleihe, Wasserspielplatz, Arboretum (Tertiärwald, geologische Braunkohle-Zeitzeugen), vier Strandpavillons mit Gastronomie usw. und 1.000 m langer & 70 m breiter Sandstrand (FKK möglich). Außerdem Minigolfanlage, Seebühne und Anlegeplatz für Schiffsrundfahrten mit der MS Cospuden. Osten (Zöbigker Winkel): Zentrum des Wassersports (Surfen, Segeln, Rudern, Paddeln, Kitesurfen) mit Tauchschule, Bootsverleih sowie 100 m langer Marina mit Liegeplätzen für 200 Boote. Ferner Haltepunkt für Schiffsrundfahrten. Drei Hafenhäuser sorgen für die gewünschten Annehmlichkeiten (Restaurant, WC, Sauna, Übernachtungsmöglichkeit).
Westen: Dieser Bereich ist ökologisch wertvoll. Er schlägt die natürliche Brücke zwischen den Landschaftsschutzgebieten Leipziger Auwald und Elsteraue. Letzte Aktualisierung: 2010-12-23 |
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